TFL Blog: Reisen ohne viel Geld

Heute erzählt Euch climbing minds, was sie über ein Reisebudget denken, wie sich ihre Reisen daran orientieren und welche Möglichkeiten es gibt, gemäß des eigenen Briefbeutels zu reisen.

Wo ein Reisewille ist, da findet sich auch ein Weg. Ein finanzieller Puffer bietet natürlich Sicherheit und vielfältige Optionen. Sich in bestimmten Aspekten einzuschränken oder gänzlich auf Luxus zu verzichten kann jedoch nicht nur anstrengend, sondern auch bereichernd sein. Reisen muss nicht ausschließlich mit einer dicken Brieftasche oder der richtigen Kreditkarte möglich sein. Neben dem eigenen Verzicht gibt es Wege, mit wenig Startkapital zu reisen.

Viele Länder bieten jungen Menschen die Chance, sich für ein Working-Holiday-Visum zu bewerben und damit im jeweiligen Land bis zu einem Jahr zu reisen und zu arbeiten. Eine andere Option ist das Woofen. Woofing ist beispielsweise in Neuseeland und Australien weit verbreitet und bietet die Möglichkeit, für Kost und Logie zu arbeiten. So lassen sich die beiden größten Kostenfaktoren (Nahrung & Unterkunft) eliminieren und man kann für eine Weile an schönen, abgelegenen Orten leben. Hat man sich bei der Organisation angemeldet, bekommt man eine Datenbank von Hosts (mit Kurzbeschreibung), welche man kontaktieren kann. Christian hat vor einigen Jahren Neuseeland auf diese Art bereist und ist über 7 Monate mit einem Budget von 3000 Euro (inklusive Flug) ausgekommen.

Setzt man sicher weiter mit dem Thema auseinander wird schnell klar, dass es viele weitere Möglichkeiten gibt, sich das Reisen zu finanzieren (Housesitting, Arbeiten als digitaler Nomade…) oder mit nur sehr wenig Geld auszukommen (Reisen mit dem Fahrrad, kostenlose Zeltplätze…).

Letztendlich wollen wir Dir ans Herz legen, dass Geld nicht der Grund sein sollte, der Dich vom Reisen abhält. Je mehr du bereit bist zu verzichten, desto mehr schonst du Deinen Geldbeutel sowohl zu Haus als auch unterwegs, was Dir vielleicht zukünftig einen unvergesslichen Moment ermöglicht!