Taste around the World

Es wird würzig, es wird süß, es bringt Euch an die verschiedensten Orte dieser Welt. Food! Wir aktivieren beim TFL19 Eure Geschmacksknospen und möchten Euch heute unsere Foodies vorstellen mit dem Ziel: Appetit machen und Euch animieren, eine Hose mit Gummizug einzuplanen 😉

Rasselbock

Die Rasselböcke sind Anna und Moritz, zwei Köche, denen gutes und authentisches Essen aus allen Teilen der Welt sehr am Herzen liegt. Mit ihren Fernwehgerichten verbreiten sie das, was ihnen auf Reisen so Spaß macht: neue Geschmäcker, Farben und Leidenschaft für die Zutaten zu erleben. An alle Reisende, Geschmackspiraten und Weltenbummler: bleibt Hungrig auf Neues!

Alex B. und Max F.

Die beiden Leipziger sind Globetrotter, die ausgedehnte Reisen durch das vor-himalayische Hochgebirge Niff geführt haben und dabei Leute und Essen kennen und lieben lernten. Das hat sie bewegt, die einzigartige Niff-Küche nach Leipzig zu bringen und beim TFL19 beehren Euch die beiden mit Dan Dan Mian. Scharf & Lecker!

Süßwärts

Bereit für eine süße Weltreise? Im Café Süßwärts, das seit August 2018 in Plagwitz zu finden ist, könnt Ihr Euch durch internationale Gebäckspezialitäten und Desserts naschen, die obendrein auch noch alle frisch und hausgemacht zubereitet sind. Auf vielen Reisen hat die Caféinhaberin Tina Ideen und Rezepte gesammelt und holt nun die süße Welt nach Leipzig. Beim TFL19 werden Euch von Süßwärts Schlemmereien, wie Pasteis de Nata, Mochi und Kanelbullar geboten. Vespern abroad nennen wir das 😉

 

JOLA’s

Gibba Karafa verwöhnt Euren Gaumen beim TFL19 mit seinen gambischen Spezialitäten.  Menteng, Yassa und Beignets warten auf Euch!

TFL Blog: das Leben ist zu kurz für EIGENTLICH!

In unserem letzten TFL Blog beschäftigen sich climbing minds mit Prioritäten, mit Zielen auf Reisen. Und sie erzählen Euch, wie sich eine Richtung ändern kann und was dies mit dem persönlichen Blick machen kann. Veränderungen, Sicherheit, Komfortzone – all dies sind Themen, die uns beschäftigen und beim TFL19 beleuchtet werden.

Jeder hat unterschiedliche Ziele im Leben. Diese können materieller Natur oder auf Erfahrungen/Erlebnisse ausgelegt sein. Ob man seine Ziele erreicht, liegt unserer Meinung nach an jedem selbst. Denn die Erreichung eines Ziels ist abhängig davon wie man seine Prioritäten setzt.

Prioritäten beeinflussen uns dahingehend, für welche Möglichkeiten wir uns entscheiden, die sich in unserem Leben ergeben. Dabei hängt die Qual der Wahl davon ab, welche persönlichen Bedürfnisse man hat. Ist einem Sicherheit wichtiger oder doch die Ungewissheit, ein Leben von Tag zu Tag zu leben. Jeder diese Lebensentwürfe hat seine Vor- und Nachteile.

Wir persönlich haben unsere letzten Jahre in einem für uns sehr sicheren, bequemen und angenehmen Umfeld verbracht. Wir lieben unsere Familien, Freunde, unsere Wohnung und auch unsere Arbeit hat uns Spaß gemacht.

Warum sollten wir also unser sicheres Nest verlassen?

Das Stichwort ist Veränderung. Wir wollten aus dieser Sicherheit ausbrechen. Wir beide lieben das Klettern. Was man beim Klettern als erstes lernt, ist, dass man sich nur weiter entwickelt, wenn man sich aus seiner Komfortzone bewegt. Das gilt jedoch nicht nur für das Klettern, sondern lässt auch auf
andere Aspekte im Leben übertragen. Also haben wir uns dazu entschieden, die Sicherheit aufzugeben und uns mit dem Unbekannten zu konfrontieren und mit so vielen neuen Situationen wie möglich auszusetzen.

Außerdem war uns wichtig, diese Zeit zu nutzen, um uns intensiver mit dem Kletterdasein zu beschäftigen. Wir legen keinen großen Wert auf ein teures Haus, Auto oder andere Luxusgüter, da diese das Leben nicht lebenswerter machen. Stattdessen lieben wir es, ein minimalistisches Leben zu führen, uns (manchmal) unbequemen Situationen auszusetzen und womöglich aus diesen etwas fürs Leben zu lernen.

Erfahrung ist das, was wir sammeln wollen und das Reisen bietet uns so viele Möglichkeiten in unbequeme Situationen zu gelangen. Deshalb würden wir immer wieder unsere Wohnung und die Sicherheit gegen den Rucksack und neue Erfahrungen eintauschen!

People of the Day: Diana und Felix

Diana und Felix lernten sich 2011 über ihre Arbeit für dasselbe Plattenlabel kennen. Seither sind die Journalistin und der Musikmanager gute Freunde. Denn beide blicken unabhängig voneinander auf eine Jugend zurück, die von subkulturellen Strukturen geprägt war. Die Idee zu „A GLOBAL MESS“ entstand im Februar 2018 nach dem gemeinsamen Besuch eines Punkrock-Konzerts.

Diana hat Kulturjournalismus an der Universität der Künste in Berlin studiert. Nach ihrem Abschluss hat es sie nach Essen verschlagen, wo sie mittlerweile als freie Journalistin und Autorin tätig ist. Felix hingegen ist gelernter Kaufmann für audiovisuelle Medien und hat in den vergangenen Jahren die Karrieren zahlreicher MusikerInnen begleitet. Er lebt ebenfalls in Essen.

Im vergangenen Sommer haben sich die beiden Freunde sich auf eine abenteuerliche Recherchereise quer durch den asiatischen Untergrund begeben. Im Frühjahr 2019 werden die Erfahrungen, die sie in der dortigen Musik- und Streetartszene gesammelt haben unter dem Namen  „A GLOBAL MESS“ als Film, Buch und Vinyl-Sampler erscheinen.

TFL19 Programm mit Reiseführung

Beim TFL19 führt Euch eine reiseerprobte Moderatorin durch beide Festivaltage. Kathi war schon auf diversen (Recherche)reisen, um Ihre Abenteuerlust zu stillen. Eine davon ist noch frisch, erfahrt mehr!

“Dann mach doch Sendungen über deine große Reise!” lautete das Angebot von Kathis Chefin Anfang 2017, als sie von Kathis Plänen erfuhr. Es sollte auf Weltreise gehen, ohne dabei den Job ganz aufzugeben. Denn als freischaffende Journalistin ist es immer besser, einen Zeh noch in der Bürotür vom Mitteldeutschen Rundfunk zu haben. Und so reisten Mikro und Laptop fünf Monate durch Südostasien. Kathis Reisethema: die Techno- und House-Szene in Südostasien in ihrer monatlichen Sendung “SPUTNIK Clubperlen” entdecken. Um die Interviewpartner und Musiker zu finden, reiste sie auf dem Fischerboot auf eine kleine kambodschanische Insel, schlief eine Nacht im Dschungel von Malaysia, lief kilometerweit durch Singapur und feierte die Nächte in Saigon und Kuala Lumpur mit Local DJs durch. Das Resultat sind fünf einstündige Sendungen über Thailand, Kambodscha, Singapur, Malaysia und Vietnam und die Gewissheit, dass Menschen überall sehr ähnlich feiern: Licht aus, Technobeat an.

Klar, dass Kathi aufgrund ihrer eigenen Reiseleidenschaft direkt Lust hatte, das Travel Festival 2019 zu moderieren. Da sie normalerweise nur im Radio redet, findet sie die Herausforderung vor vielen Menschen aufzutreten größer, als alleine auf dem Moped durch Laos zu reisen. Aber bevor sie diese Erfahrung machte, dachte sie ja auch, das wird beängstigend…

Mehr über Kathi

Clubperlen aus Südostasien

Kathi bei Instagram

Kathi bei Facebook

Street Music // Opening

Zu unserer Opening Party am 18.01.2019 möchten wir neben Drinks und Talks etwas Feines und Ehrliches für die Ohren anbieten. Und was bietet sich besser an als Musik, die sich in das Treiben von Aussteller, Speaker und Besucher integriert? Wer kennt es vom eigenen Reisen, Stadterkunden oder Spazieren nicht auch? Man läuft nichtsahnend an Straßenmusikern vorbei, bleibt stehen, ist ergriffen und begeistert. Wir sprechen über Momente, die unerwartet passieren und den Tag erhellen.

Weniger unerwartet, aber in Anlehnung an dieses ganz besondere Gefühl, hat das TFL19 musikalische Fellows zur unsere Opening Party eingeladen, die normalerweise ihre Spielwiese auf Straßen und Reisen haben:

Hanna ist sicher nicht der älteste Hase im Strassenmusizieren. Angefangen hat sie damit auf der Mole in Warnemünde, noch zu Schulzeiten. Dann ist viel Leben passiert, inklusive viel Musik, und irgendwie ist sie dann in den USA gelandet, zwar mit einem Auto, doch ohne Geld für Sprit. Eine ältere Witwe hat ihr dann eine kleine Klampfe geschenkt und durch diesen glücklichen Umstand konnte Hanna singen und spielen, bis der Tank voll war. Sie klaut übrigens alle Lieder und sie mag besonders die, die eine wirklich gute Geschichte haben oder einen sehr schönen Text. Oder einfach welche, die ihrer Stimme gut gefallen. Oder Lieder, die sie unterwegs aufgegabelt hat. Na, eigentlich singt sie einfach gern. Zum TFL19 hat sich Hanna Unterstützung von Julia und Onno geholt und ist voller vorfreudigem Lampenfieber!

TFL Blog: Verzicht beim Reisen

Verzicht beim Reisen, insbesondere hinsichtlich der allgegenwärtigen Vernetzung über Internetnutzung und Social Media, kann bereichernd sein. Und es zwingt uns, im Stile von back to the roots den eigenen Blick auf das Wesentliche, auf das Praktische zu lenken. Heute berichtet Euch unser TFL Bloggerpaar Climbingminds, was sie über Verzicht denken und teilen ihre Erfahrung mit Euch. Auf auf zum Wesentlichen!

Ist es nicht meist die Langeweile, die uns das Smartphone zücken und die neusten Stories, Bilder und Geschichten checken lässt? Aus dieser scheinbar befriedigenden Pause fürs Gehirn ist längst und oft unbemerkt eine Gewohnheit geworden, die uns im Zweifel die schönsten Momente verpassen lässt.

Warum können wir nicht einfach mal die Ruhe des Waldes, den Berggipfel oder das Rumhängen genießen?

Die Hauptgründe warum wir das Campen so lieben sind die Einfachheit und die Entschleunigung. Als im Italienurlaub mein Datenroaming nicht funktionierte, hat mich das zunächst geärgert. Am zweiten Tag habe ich mich daran erinnert, wie ich im vorherigen Urlaub bewusst auf mein Telefon verzichtet habe, weil es mir einerseits zu stressig war, das Ding ständig zu laden und ich es vor allem auch genossen habe, meine Zeit nur meiner realen Umgebung zu widmen. Wenn wir tagsüber unterwegs waren, fiel mir meist
gar nicht auf, dass ich weder Facebook, Instagram oder WhatsApp gecheckt habe. Ich dachte nicht darüber nach, weil ich mit Dingen beschäftigt war, die mir WIRKLICH Zufriedenheit geben. Nach dem Abendessen schlich sich der Gedanke an das Telefon in meinen Kopf. Anstatt sich der „Verlockung“ hinzugeben, genoss ich es Karten zu spielen oder mich bei Rotwein am Lagerfeuer zu unterhalten.

Ich finde, dass sich besonders Urlaube gut zur Online-Diät eignen. Kein Handyempfang ist kein Weltuntergang und der Verzicht auf den Griff zum Telefon kann Dir zu so manchen schönen Momenten mit Dir selbst, deinen Mitmenschen und deiner Umgebung verhelfen.

Probier es aus!

TFL Blog: Reisen ohne viel Geld

Heute erzählt Euch climbing minds, was sie über ein Reisebudget denken, wie sich ihre Reisen daran orientieren und welche Möglichkeiten es gibt, gemäß des eigenen Briefbeutels zu reisen.

Wo ein Reisewille ist, da findet sich auch ein Weg. Ein finanzieller Puffer bietet natürlich Sicherheit und vielfältige Optionen. Sich in bestimmten Aspekten einzuschränken oder gänzlich auf Luxus zu verzichten kann jedoch nicht nur anstrengend, sondern auch bereichernd sein. Reisen muss nicht ausschließlich mit einer dicken Brieftasche oder der richtigen Kreditkarte möglich sein. Neben dem eigenen Verzicht gibt es Wege, mit wenig Startkapital zu reisen.

Viele Länder bieten jungen Menschen die Chance, sich für ein Working-Holiday-Visum zu bewerben und damit im jeweiligen Land bis zu einem Jahr zu reisen und zu arbeiten. Eine andere Option ist das Woofen. Woofing ist beispielsweise in Neuseeland und Australien weit verbreitet und bietet die Möglichkeit, für Kost und Logie zu arbeiten. So lassen sich die beiden größten Kostenfaktoren (Nahrung & Unterkunft) eliminieren und man kann für eine Weile an schönen, abgelegenen Orten leben. Hat man sich bei der Organisation angemeldet, bekommt man eine Datenbank von Hosts (mit Kurzbeschreibung), welche man kontaktieren kann. Christian hat vor einigen Jahren Neuseeland auf diese Art bereist und ist über 7 Monate mit einem Budget von 3000 Euro (inklusive Flug) ausgekommen.

Setzt man sicher weiter mit dem Thema auseinander wird schnell klar, dass es viele weitere Möglichkeiten gibt, sich das Reisen zu finanzieren (Housesitting, Arbeiten als digitaler Nomade…) oder mit nur sehr wenig Geld auszukommen (Reisen mit dem Fahrrad, kostenlose Zeltplätze…).

Letztendlich wollen wir Dir ans Herz legen, dass Geld nicht der Grund sein sollte, der Dich vom Reisen abhält. Je mehr du bereit bist zu verzichten, desto mehr schonst du Deinen Geldbeutel sowohl zu Haus als auch unterwegs, was Dir vielleicht zukünftig einen unvergesslichen Moment ermöglicht!

Person of the Day: Lotta und Esel Jonny

„Ich kaufe mir einen Esel und gehe mit ihm wandern.“, beschloss Lotta im Sommer 2017, nachdem ihr Papa gestorben war und sie feststellen musste, wie schnell das Leben plötzlich vorbei sein kann und wir keine Chance mehr haben, Träume in Erfüllung gehen zu lassen.

Ein Jahr später hat sie mit ihrem Esel Jonny auf einer abenteuerlichen Reise von 80 Tagen die Alpen überquert. 46 Tage sind sie gelaufen, immer 10-15km am Tag, mit gemütlichen 3km/h und das Gepäck haben sie sich geteilt. Die Reise des seltsamen Wanderpärchens erzählt davon, den Alltag hinter sich zu lassen, zu lernen im „Hier und Jetzt zu sein“ und den Moment zu genießen, denn am Ende ist das alles, was wir wirklich haben: den Moment. Heutzutage muss alles „Höher, schneller, weiter“ sein. Lotta wollte mit Jonny genau das Gegenteil ausprobieren und war gespannt, was das mit ihr machen würde. Ohne zu planen wie weit sie laufen, welchen Weg sie gehen, wo sie übernachten oder wo sie wieder etwas zu essen bekommen würden, lernte Lotta auf ihrer Reise, Vertrauen in das Leben und sein Schicksal zu haben.

Lotta hat nicht nur körperlich, sondern auch geistig Höhen und Tiefen überwunden. Auf der Reise ging es ihr um Ruhe in der Natur, um bewusste Langsamkeit und den Moment an sich. Sie selbst kam, indem sie alleine mit Jonny im Wald übernachtete, langsam mit ihre Angst in der Dunkelheit zurecht und die beiden erlebten spannende, gefährliche und unvergessliche Abenteuer.

Mehr über Jonny und vor allem das Eselmädchen erfahrt Ihr hier:

Website: www.eseljonny.jimdosite.com
Instagram: www.instagram.com/eseljonny
Facebook: www.facebook.com/EselJonny

People of the Day: Wanda und Elli

Als Wanda und Elli an einem heißen Spätsommermorgen bei einem Kaffee ihre Nicaragua Reise planen wollten, sind sie leider überhaupt nicht erfolgreich gewesen. In Ihrer Planung hat ein ganz wesentlicher Punkt gefehlt: Mehrwert! 

Ihre Reise sollte einen zusätzlichen Sinn haben, sie wollten etwas tun, um ihren Mitmenschen eine kleine Freude zu bereiten, sie wollten etwas zurückgeben. Daraus entstand ihre Idee, Stifte zu verschenken. Denn auch wenn sich das viele nicht vorstellen können, freuen sich die Tuktuk Fahrer in Entwicklungsländern ebenso über einen Kuli, wie Kinder über Buntstifte. Und das in Kombination mit einem eigens entwickelten, kleinen Heftchen stellte sich als großartiges Gastgeschenk heraus. Die kreierten Bücher sollten Freude zum Ausmalen bereiten und gleichzeitig eine Botschaft vermitteln. Dabei wurden Themen, die den beiden am Herzen lagen, aufgegriffen und in Form von Geschichten vermittelt. Ihr erstes Thema war schnell klar: Plastik.

Wanda und Elli gründeten den Verein Explainora e. V., organisierten kleine Veranstaltungen, um gebrauchte Stifte zu sammeln und sammelten Spenden als Vorschuss für die Druckkosten der ersten 1.000 Exemplare ein. Ihr Projekt glückte. Vollgepackt mit Heftchen und Stiften machten sie sich auf ihren Weg nach Nicaragua, verteilten ihre Geschenke insbesondere an Kinder und Familien. Auf ihren Reisen sahen sie vor allem eins: Kinder, die an Ort und Stelle anfingen auszumalen, Eltern, die ihren Kinder an der Bushaltestelle vorlasen, freudige Gesichter. Sie wollten im Kleinen beginnen, etwas zu ändern, sie wollten Freude bereiten und parallel dazu über wichtige Themen informieren. Und das ist gelungen!

Nach ihrer Reise und ihrem „Testlauf“ in Nicaragua ließen sie weitere 6.000 Hefte drucken und sind aktuell dabei, ihr Projekt zu verbreiten, andere Reisende von der Idee zu begeistern, mit Kooperationspartner zusammen zu arbeiten und immer mehr „Mona explore“ Hefte in die weite Welt zu tragen.

Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Explainora e.V., die das TFL19 mit Workshops auf unserer Nebenbühne beglücken werden.

Und neben ihrer Mission, ihrer Vereinsarbeit und der Suche nach Sinn auf ihren Reisen, sind beide auch schon unabhängig voneinander, oftmals gänzlich allein unterwegs gewesen. Von kurzen Trips in nächster Umgebung, schlummernd unter freiem Himmel bis hin zu größeren Reisen. Beide haben ihre ganz eigenen solo-Reise Erfahrungen gesammelt und freuen sich, diese mit Euch beim Female Panel zu teilen.

Über „Mona explore“

Explainora illustriert kleine Hefte, die wichtige globale Themen behandeln und vorrangig Kinder (ab 3 Jahren) über diese aufklären sollen. Mona, ein süßes Erkläräffchen, zeigt die Welt von heute. Es werden verschiedene Situationen beobachtet, Abläufe verständlich erklärt und Lösungen für Problemstellungen aufgezeigt. Die Hefte können als Malbuch für kleine Kinder dienen, als kurze Geschichten für Ältere (Grundschulkinder) und sollen Erwachsene beim Vorlesen inspirieren. Sie erscheinen immer zweisprachig, werden von Freunden und Reisenden in die Welt getragen und zusammen mit Stiften verschenkt.

Über Explainora

Website: www.explainora.com/über-explainora
Facebook: www.facebook.com/explainora
Instagram: www.instagram.com/explainora/?hl=de

Person of the Day: Mandy Richter

Mandy reist für ihr Leben gern – mit ihrem Verlobten, mit ihren Freunden, mit der Familie oder allein. Da sie ein kommunikativer, abenteuerlustiger und neugieriger Mensch ist, stürzt sie sich seit 2012 auch immer mal auf solo-Reisen ins Abenteuer. Den Vorteil am Alleinreisen sieht sie in der Möglichkeit, sich einfach treiben zu lassen, nur auf den eigenen Bauch zu hören und sich voll und ganz auf sich selbst besinnen zu können.

Im Februar 2012 verschlug es Mandy, nachdem sie im Dezember 2011 ihren Arbeitsplatz als Psychologin verlor, allein nach Uganda, um dort für eine CBO behinderten, verwaisten und an HIV erkrankten Kindern im Rahmen eines Volunteering zu helfen. Sie lebte dort in einer Gastfamilie, die sie gastfreundlich aufnahm und ihr für ihre Arbeit für die CBO Motherhood childcare Project freie Kost und Logis bot – eine Seltenheit bei den Volunteering-Angeboten. Die Arbeit dort bot ihr die Möglichkeit, mit den Kindern und ihren Eltern in Kontakt zu kommen, ihnen mit Spenden zumindest ein wenig das Leben zu erleichtern und in den Ferien mit ihnen psychologische Gruppenangebote durchzuführen. Neben ihrer Tätigkeit als Volunteer blieb ihr auch Zeit, ein wenig zu reisen. So war sie nicht nur in Uganda, sondern auch in Rwanda und Tansania unterwegs.

Nach ihren ersten Erfahrungen als solo-Reisende hatte sie Lust auf mehr und war direkt im Anschluss an ihren Aufenthalt in Uganda ein paar Tage allein in Istanbul. In Mexiko war sie im Februar 2014 für 2 Wochen, um Abstand von ihrem damaligen Freund zu bekommen und um sich erneut auf eine Reise zu sich selbst zu begeben. Die Gastfreundlichkeit und die Herzlichkeit der Menschen haben sie so sehr begeistert, dass sie nach der kurzen Zeit dort eine tiefe Verbindung zu einzelnen Mexikanern und zum Land Mexiko aufbauen konnte. Ebenfalls 2014 war sie dann für eine Woche in Malta. Auch hier begegneten ihr viele offene Menschen. Sie hatte nach 7 Tagen den Eindruck, die ganze kleine Insel zu kennen, da sich bereits Vernetzungen zwischen einzelnen Maltesern ergaben, die sich wiederum untereinander kannten.

Den Vorteil am Alleinreisen sieht Mandy in der Möglichkeit, sich einfach treiben zu lassen und sich voll und ganz auf sich selbst besinnen zu können. Wenn sie allein reist, nimmt sie Land und Leute intensiver wahr, öffnet sich noch mehr für Kultur, Sprache und Menschen. Jede Reise allein ist für sie gleichzeitig eine Reise zu sich selbst. Auf allen Reisen war ihre Neugier stets größer als eine mögliche Angst. Das Schwierigste an ihrer solo-Reise in Uganda war nicht ihre eigene Angst, sondern die ihrer Gasteltern. In den ersten 3 Wochen ließen diese sie kaum allein das Haus verlassen. Diese Freiheit musste sie sich erkämpfen. Nach 3 Wochen konnte sie sich jedoch frei bewegen und endlich auch frei fühlen. Denn das ist es, was für sie der größte Reiz einer solo-Reise ist: absolute Freiheit. Auch wenn das erste Mal solo-Reisen in Ostafrika erst einmal gewöhnungsbedürftig für sie war, empfiehlt Mandy allen Menschen, mindestens einmal im Leben eine solo-Reise zu machen und sich auf ein Abenteuer mit und zu sich selbst zu begeben.