Wild Card, Baby!

Es ist wieder soweit, auch beim dritten Travel Festival Leipzig öffnen wir die Bühne für Speaker, die eine ganz eigene, fantastische Reiseerfahrung (oder gern auch mehrere) gesammelt haben. Und dabei setzen wir für einen Slot auf der Main Stage am 18.01.2020 mal wieder unsere blind folds auf und lassen Euch entscheiden, was das TFL-Publikum dringend mehr erleben sollte.

Im Gegensatz zu den Vorjahren geben wir dieses Mal noch etwas mehr die persönliche Note dazu und ermöglichen Euch, den Pitch zur Wild Card live und in Farbe im Rahmen des TFL warm-up am 13.11. zu entscheiden.

Alle Wild Card Interessierte denken sich jetzt sicherlich: sweet, wie kann ich teilnehmen? Bis zum 13.11. können alle BewerberInnen eine kurze email an office@travelfestivalleipzig.de schicken und sich zum Pitch anmelden. 

Teilnehmen kann generell jede/r, egal ob mit kurzer Präsentation, Slam, Musikeinlage, Tanz, Diashow, Video…einzige Bedingung: die Länge Eures Pitchbeitrags ist auf 5 Minuten begrenzt. Auch alle nicht-LeipzigerInnen können natürlich mit machen und uns im Zuge der Anmeldung ihr Bewerbungsvideo schicken, das dann ebenfalls am 13.11. zur Abstimmung gezeigt wird.

Key Facts zum Wild Card Pitch:

  • Zeigt Euren Fellows, warum es sich lohnt, Euch auf der Main Stage beim TFL20 zu sehen
  • Video, Audio, persönlich, tanzend, schwingend…alles ist erlaubt
  • jede/r TeilnehmerIn hat bis zu 5 Minuten
  • die Auslobung erfolgt am 13.11. im Zuge des TFL warm-up im Westbad Leipzig
  • das Publikum an dem Abend entscheidet die/den Gewinner/in

Easy, oder?

zum TFL warm-up am 13.11.

zum TFL20

Anmeldung an office@travelfestivalleipzig.de

TFL warm-up am 13.11.2019

Es ist Herbst, wir vermissen die Sonne und das Gefühl von Draußen Sein schon jetzt. Don’t worry, dem kann Abhilfe geleistet werden: am Abend des 13.11. finden sich Reisegeeks zusammen, um den Ofen schon einmal ordentlich anzuheizen. Wir haben vertraute und neue Traveller eingeladen, Euch einen Vorgeschmack auf das dritte Travel Festival Leipzig, das vom 17.-19.01.2020 stattfindet, zu bieten. Ihr erlebt Travel Stories, Lesungen, Impulsacts und das alles in einer zwanglosen Atmosphäre, mit Austausch, Inspiration und Treiben lassen.

Ein Abend und Programm ohne festen Zeitplan, ohne Frontalunterricht, reizvoll und mit Eurer ganz persönlichen Note!

mit Yvi Strüwing aka OhneHeimatKeineReise

Bei Yvis Geschichten wird geweint, geschimpft und auch viel gelacht und es gibt viele Pommesbilder, denn die gab es ganz verlässlich überall auf der Welt. Der indische Guru Osho sagt, dass innere Leere sich nicht durch Äußeres füllen lässt, aber durch Pommes, sagt Yvi. Als Botschafterin des Travel Festival Leipzig 2020 begleitet Euch Yvi durch den Abend und erzählt über ihre Erfahrungen ihrer solo-Reisen: von Ängsten (allen voran ihrer Existenzangst) und dem Kennenlernen des eigenen Körpers, von einzigartigen Momenten und beeindruckenden Menschen, von Fake und Müll, von der Frage nach unendlicher Freiheit bis zur Reise ohne Heimat.

mit A Global Mess

Diana und Felix haben sich 2018 auf eine abenteuerliche Reise quer durch den südostasiatischen Underground begeben. Dabei gingen die Journalistin und der Musikmanager an Orte, die in keinem Lonely Planet stehen und an denen Subkultur noch echte Rebellion bedeutet. Sie besuchten Punk- und Hip-Hop-Shows, gerieten in brenzlige Situationen abseits der Touristenpfade und sprachen mit zahlreichen Streetartists, Bands und politischen Aktivist*innen. Nun haben sie ein Buch, eine Doku und einen Vinyl-Sampler veröffentlicht. Beim TFL warm-up erhaltet Ihr einen Einblick in ihr Buch „A Global Mess – Eine Subkultur durch Südostasien“.

und mit der Auslobung der TFL Wild Card // Speakers Corner

Für die große Bühne beim Travel Festival Leipzig am 18.01.2020 dürft Ihr entscheiden, welche Travel Story gehört und gesehen werden sollte. Euch erwarten Acts im Schnelldurchlauf, ein kurzer Sneak in die ein und andere Reiseerfahrung und schon geht es weiter zum Nächsten.

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Einlaß ab 19:00 Uhr

 

Veranstaltungstipp: weltweh – Das Festival für individuelles & nachhaltiges Reisen

Wer schon jetzt im September, kurz vor Sommerschluss, das bestimmte Reisefeeling erhalten möchte, dem empfehlen wir das weltweh Festival. In einer idyllischen Ölmühle in Bad König erwarten Euch am 14.-15. September spannende Vorträge und Reiseberichte rund um das Thema Reisen, interaktive Workshops und Messestände mit alternativen Reiseangeboten, Fotoausstellungen, Filmvorführungen, Lagerfeuer, Live Musik und Van Life Ausstellung. Weltweh findet zu dem Thema Nachhaltigkeit statt – von CO2-reduzierten Reisen, Umweltbewusstsein bis hin zu Slow Travel. Und natürlich steht auch das Festivalgeschehen als Solches unter dem Motto “denk weiter” und so kompensieren die FestivalorganisatorInnen den gesamten CO2-Verbrauch des Festivals, es wird sorgfältig Müll getrennt (versteht sich) und ist zum Beispiel auch eine Anreise per Pferdekutsche (kostenfrei) möglich. Wir finden das ziemlich stark und sagen: hin da!

Key Facts: 

weltweh – Das Festival für individuelles & nachhaltiges Reisen
14.-15. September 2019
14.09.2019, 09:30-23:00 Uhr
15.09.2019, 09:30-21:00 Uhr
Ölmühle, Kimbacher Straße 209, 64732 Bad König

www.weltweh.de
www.instagram.com/weltweh_reisefestival/
www.facebook.com/events/603097476843147/

Taste around the World

Es wird würzig, es wird süß, es bringt Euch an die verschiedensten Orte dieser Welt. Food! Wir aktivieren beim TFL19 Eure Geschmacksknospen und möchten Euch heute unsere Foodies vorstellen mit dem Ziel: Appetit machen und Euch animieren, eine Hose mit Gummizug einzuplanen 😉

Rasselbock

Die Rasselböcke sind Anna und Moritz, zwei Köche, denen gutes und authentisches Essen aus allen Teilen der Welt sehr am Herzen liegt. Mit ihren Fernwehgerichten verbreiten sie das, was ihnen auf Reisen so Spaß macht: neue Geschmäcker, Farben und Leidenschaft für die Zutaten zu erleben. An alle Reisende, Geschmackspiraten und Weltenbummler: bleibt Hungrig auf Neues!

Alex B. und Max F.

Die beiden Leipziger sind Globetrotter, die ausgedehnte Reisen durch das vor-himalayische Hochgebirge Niff geführt haben und dabei Leute und Essen kennen und lieben lernten. Das hat sie bewegt, die einzigartige Niff-Küche nach Leipzig zu bringen und beim TFL19 beehren Euch die beiden mit Dan Dan Mian. Scharf & Lecker!

Süßwärts

Bereit für eine süße Weltreise? Im Café Süßwärts, das seit August 2018 in Plagwitz zu finden ist, könnt Ihr Euch durch internationale Gebäckspezialitäten und Desserts naschen, die obendrein auch noch alle frisch und hausgemacht zubereitet sind. Auf vielen Reisen hat die Caféinhaberin Tina Ideen und Rezepte gesammelt und holt nun die süße Welt nach Leipzig. Beim TFL19 werden Euch von Süßwärts Schlemmereien, wie Pasteis de Nata, Mochi und Kanelbullar geboten. Vespern abroad nennen wir das 😉

 

JOLA’s

Gibba Karafa verwöhnt Euren Gaumen beim TFL19 mit seinen gambischen Spezialitäten.  Menteng, Yassa und Beignets warten auf Euch!

TFL Blog: das Leben ist zu kurz für EIGENTLICH!

In unserem letzten TFL Blog beschäftigen sich climbing minds mit Prioritäten, mit Zielen auf Reisen. Und sie erzählen Euch, wie sich eine Richtung ändern kann und was dies mit dem persönlichen Blick machen kann. Veränderungen, Sicherheit, Komfortzone – all dies sind Themen, die uns beschäftigen und beim TFL19 beleuchtet werden.

Jeder hat unterschiedliche Ziele im Leben. Diese können materieller Natur oder auf Erfahrungen/Erlebnisse ausgelegt sein. Ob man seine Ziele erreicht, liegt unserer Meinung nach an jedem selbst. Denn die Erreichung eines Ziels ist abhängig davon wie man seine Prioritäten setzt.

Prioritäten beeinflussen uns dahingehend, für welche Möglichkeiten wir uns entscheiden, die sich in unserem Leben ergeben. Dabei hängt die Qual der Wahl davon ab, welche persönlichen Bedürfnisse man hat. Ist einem Sicherheit wichtiger oder doch die Ungewissheit, ein Leben von Tag zu Tag zu leben. Jeder diese Lebensentwürfe hat seine Vor- und Nachteile.

Wir persönlich haben unsere letzten Jahre in einem für uns sehr sicheren, bequemen und angenehmen Umfeld verbracht. Wir lieben unsere Familien, Freunde, unsere Wohnung und auch unsere Arbeit hat uns Spaß gemacht.

Warum sollten wir also unser sicheres Nest verlassen?

Das Stichwort ist Veränderung. Wir wollten aus dieser Sicherheit ausbrechen. Wir beide lieben das Klettern. Was man beim Klettern als erstes lernt, ist, dass man sich nur weiter entwickelt, wenn man sich aus seiner Komfortzone bewegt. Das gilt jedoch nicht nur für das Klettern, sondern lässt auch auf
andere Aspekte im Leben übertragen. Also haben wir uns dazu entschieden, die Sicherheit aufzugeben und uns mit dem Unbekannten zu konfrontieren und mit so vielen neuen Situationen wie möglich auszusetzen.

Außerdem war uns wichtig, diese Zeit zu nutzen, um uns intensiver mit dem Kletterdasein zu beschäftigen. Wir legen keinen großen Wert auf ein teures Haus, Auto oder andere Luxusgüter, da diese das Leben nicht lebenswerter machen. Stattdessen lieben wir es, ein minimalistisches Leben zu führen, uns (manchmal) unbequemen Situationen auszusetzen und womöglich aus diesen etwas fürs Leben zu lernen.

Erfahrung ist das, was wir sammeln wollen und das Reisen bietet uns so viele Möglichkeiten in unbequeme Situationen zu gelangen. Deshalb würden wir immer wieder unsere Wohnung und die Sicherheit gegen den Rucksack und neue Erfahrungen eintauschen!

People of the Day: Diana und Felix

Diana und Felix lernten sich 2011 über ihre Arbeit für dasselbe Plattenlabel kennen. Seither sind die Journalistin und der Musikmanager gute Freunde. Denn beide blicken unabhängig voneinander auf eine Jugend zurück, die von subkulturellen Strukturen geprägt war. Die Idee zu „A GLOBAL MESS“ entstand im Februar 2018 nach dem gemeinsamen Besuch eines Punkrock-Konzerts.

Diana hat Kulturjournalismus an der Universität der Künste in Berlin studiert. Nach ihrem Abschluss hat es sie nach Essen verschlagen, wo sie mittlerweile als freie Journalistin und Autorin tätig ist. Felix hingegen ist gelernter Kaufmann für audiovisuelle Medien und hat in den vergangenen Jahren die Karrieren zahlreicher MusikerInnen begleitet. Er lebt ebenfalls in Essen.

Im vergangenen Sommer haben sich die beiden Freunde sich auf eine abenteuerliche Recherchereise quer durch den asiatischen Untergrund begeben. Im Frühjahr 2019 werden die Erfahrungen, die sie in der dortigen Musik- und Streetartszene gesammelt haben unter dem Namen  „A GLOBAL MESS“ als Film, Buch und Vinyl-Sampler erscheinen.

TFL19 Programm mit Reiseführung

Beim TFL19 führt Euch eine reiseerprobte Moderatorin durch beide Festivaltage. Kathi war schon auf diversen (Recherche)reisen, um Ihre Abenteuerlust zu stillen. Eine davon ist noch frisch, erfahrt mehr!

“Dann mach doch Sendungen über deine große Reise!” lautete das Angebot von Kathis Chefin Anfang 2017, als sie von Kathis Plänen erfuhr. Es sollte auf Weltreise gehen, ohne dabei den Job ganz aufzugeben. Denn als freischaffende Journalistin ist es immer besser, einen Zeh noch in der Bürotür vom Mitteldeutschen Rundfunk zu haben. Und so reisten Mikro und Laptop fünf Monate durch Südostasien. Kathis Reisethema: die Techno- und House-Szene in Südostasien in ihrer monatlichen Sendung “SPUTNIK Clubperlen” entdecken. Um die Interviewpartner und Musiker zu finden, reiste sie auf dem Fischerboot auf eine kleine kambodschanische Insel, schlief eine Nacht im Dschungel von Malaysia, lief kilometerweit durch Singapur und feierte die Nächte in Saigon und Kuala Lumpur mit Local DJs durch. Das Resultat sind fünf einstündige Sendungen über Thailand, Kambodscha, Singapur, Malaysia und Vietnam und die Gewissheit, dass Menschen überall sehr ähnlich feiern: Licht aus, Technobeat an.

Klar, dass Kathi aufgrund ihrer eigenen Reiseleidenschaft direkt Lust hatte, das Travel Festival 2019 zu moderieren. Da sie normalerweise nur im Radio redet, findet sie die Herausforderung vor vielen Menschen aufzutreten größer, als alleine auf dem Moped durch Laos zu reisen. Aber bevor sie diese Erfahrung machte, dachte sie ja auch, das wird beängstigend…

Mehr über Kathi

Clubperlen aus Südostasien

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Street Music // Opening

Zu unserer Opening Party am 18.01.2019 möchten wir neben Drinks und Talks etwas Feines und Ehrliches für die Ohren anbieten. Und was bietet sich besser an als Musik, die sich in das Treiben von Aussteller, Speaker und Besucher integriert? Wer kennt es vom eigenen Reisen, Stadterkunden oder Spazieren nicht auch? Man läuft nichtsahnend an Straßenmusikern vorbei, bleibt stehen, ist ergriffen und begeistert. Wir sprechen über Momente, die unerwartet passieren und den Tag erhellen.

Weniger unerwartet, aber in Anlehnung an dieses ganz besondere Gefühl, hat das TFL19 musikalische Fellows zur unsere Opening Party eingeladen, die normalerweise ihre Spielwiese auf Straßen und Reisen haben:

Hanna ist sicher nicht der älteste Hase im Strassenmusizieren. Angefangen hat sie damit auf der Mole in Warnemünde, noch zu Schulzeiten. Dann ist viel Leben passiert, inklusive viel Musik, und irgendwie ist sie dann in den USA gelandet, zwar mit einem Auto, doch ohne Geld für Sprit. Eine ältere Witwe hat ihr dann eine kleine Klampfe geschenkt und durch diesen glücklichen Umstand konnte Hanna singen und spielen, bis der Tank voll war. Sie klaut übrigens alle Lieder und sie mag besonders die, die eine wirklich gute Geschichte haben oder einen sehr schönen Text. Oder einfach welche, die ihrer Stimme gut gefallen. Oder Lieder, die sie unterwegs aufgegabelt hat. Na, eigentlich singt sie einfach gern. Zum TFL19 hat sich Hanna Unterstützung von Julia und Onno geholt und ist voller vorfreudigem Lampenfieber!

TFL Blog: Verzicht beim Reisen

Verzicht beim Reisen, insbesondere hinsichtlich der allgegenwärtigen Vernetzung über Internetnutzung und Social Media, kann bereichernd sein. Und es zwingt uns, im Stile von back to the roots den eigenen Blick auf das Wesentliche, auf das Praktische zu lenken. Heute berichtet Euch unser TFL Bloggerpaar Climbingminds, was sie über Verzicht denken und teilen ihre Erfahrung mit Euch. Auf auf zum Wesentlichen!

Ist es nicht meist die Langeweile, die uns das Smartphone zücken und die neusten Stories, Bilder und Geschichten checken lässt? Aus dieser scheinbar befriedigenden Pause fürs Gehirn ist längst und oft unbemerkt eine Gewohnheit geworden, die uns im Zweifel die schönsten Momente verpassen lässt.

Warum können wir nicht einfach mal die Ruhe des Waldes, den Berggipfel oder das Rumhängen genießen?

Die Hauptgründe warum wir das Campen so lieben sind die Einfachheit und die Entschleunigung. Als im Italienurlaub mein Datenroaming nicht funktionierte, hat mich das zunächst geärgert. Am zweiten Tag habe ich mich daran erinnert, wie ich im vorherigen Urlaub bewusst auf mein Telefon verzichtet habe, weil es mir einerseits zu stressig war, das Ding ständig zu laden und ich es vor allem auch genossen habe, meine Zeit nur meiner realen Umgebung zu widmen. Wenn wir tagsüber unterwegs waren, fiel mir meist
gar nicht auf, dass ich weder Facebook, Instagram oder WhatsApp gecheckt habe. Ich dachte nicht darüber nach, weil ich mit Dingen beschäftigt war, die mir WIRKLICH Zufriedenheit geben. Nach dem Abendessen schlich sich der Gedanke an das Telefon in meinen Kopf. Anstatt sich der „Verlockung“ hinzugeben, genoss ich es Karten zu spielen oder mich bei Rotwein am Lagerfeuer zu unterhalten.

Ich finde, dass sich besonders Urlaube gut zur Online-Diät eignen. Kein Handyempfang ist kein Weltuntergang und der Verzicht auf den Griff zum Telefon kann Dir zu so manchen schönen Momenten mit Dir selbst, deinen Mitmenschen und deiner Umgebung verhelfen.

Probier es aus!

TFL Blog: Reisen ohne viel Geld

Heute erzählt Euch climbing minds, was sie über ein Reisebudget denken, wie sich ihre Reisen daran orientieren und welche Möglichkeiten es gibt, gemäß des eigenen Briefbeutels zu reisen.

Wo ein Reisewille ist, da findet sich auch ein Weg. Ein finanzieller Puffer bietet natürlich Sicherheit und vielfältige Optionen. Sich in bestimmten Aspekten einzuschränken oder gänzlich auf Luxus zu verzichten kann jedoch nicht nur anstrengend, sondern auch bereichernd sein. Reisen muss nicht ausschließlich mit einer dicken Brieftasche oder der richtigen Kreditkarte möglich sein. Neben dem eigenen Verzicht gibt es Wege, mit wenig Startkapital zu reisen.

Viele Länder bieten jungen Menschen die Chance, sich für ein Working-Holiday-Visum zu bewerben und damit im jeweiligen Land bis zu einem Jahr zu reisen und zu arbeiten. Eine andere Option ist das Woofen. Woofing ist beispielsweise in Neuseeland und Australien weit verbreitet und bietet die Möglichkeit, für Kost und Logie zu arbeiten. So lassen sich die beiden größten Kostenfaktoren (Nahrung & Unterkunft) eliminieren und man kann für eine Weile an schönen, abgelegenen Orten leben. Hat man sich bei der Organisation angemeldet, bekommt man eine Datenbank von Hosts (mit Kurzbeschreibung), welche man kontaktieren kann. Christian hat vor einigen Jahren Neuseeland auf diese Art bereist und ist über 7 Monate mit einem Budget von 3000 Euro (inklusive Flug) ausgekommen.

Setzt man sicher weiter mit dem Thema auseinander wird schnell klar, dass es viele weitere Möglichkeiten gibt, sich das Reisen zu finanzieren (Housesitting, Arbeiten als digitaler Nomade…) oder mit nur sehr wenig Geld auszukommen (Reisen mit dem Fahrrad, kostenlose Zeltplätze…).

Letztendlich wollen wir Dir ans Herz legen, dass Geld nicht der Grund sein sollte, der Dich vom Reisen abhält. Je mehr du bereit bist zu verzichten, desto mehr schonst du Deinen Geldbeutel sowohl zu Haus als auch unterwegs, was Dir vielleicht zukünftig einen unvergesslichen Moment ermöglicht!