HELLO Tony Giles // Tony the Traveller

I’m Tony Giles from the UK. A totally blind and partially deaf solo traveller who’s visited all 7 continents and over 123 countries, alone!

After meeting and loosing people, after some tough time episodes of doubting, drinking and mourning, I decided to move on. I studied together with students, most who were non-disabled. I backpacked independently, I did a year-long journey, I undertook my first solo hike, I crossed the Arctic Circle by boat…

I like to bungy jump, raft rivers, have adventures, share stories! I published two Ebooks about travelling blind!

And I love sausages!

We see each other at the Travel Festival Leipzig :*

Tony the Traveller
live on stage on the 18th of January 2020

more about him and his adventures on Facebook

barriers – it is all about the perspective

It is obvious: traveling can be exhausting, it needs effort, it is tiring sometimes. And now imagine how it is to have a problem while being abroad…having an accident on a trip and depending on support for example or carrying your very own, personal boundaries. Bad right?

Our problems feel like chick poop, if we look around. There are people with handicaps and they travel. They handle basic conditions for disabled people in certain countries, regions or cities. They improvise and stay focused on what they want: exploring foreign territories!

We invited Tony the traveller to the TFL20. He has visited all 7 continents and over 123 countries, alone. Basically he is a super traveller and he will tell you how it is to travel with handicaps and not being influenced, not being impressed by that.

HALLO Hannah Schlüter

Ich hatte schon immer ein Faible für Politik, alles ging los, als ich mit elf eine erfolgreiche Kinderpartei mit 25 Mitgliedern gründete. Nach dem Abi in Bonn wollte ich dann mehr über die Welt lernen und ich entschied mich für einen „weltwärts“-Freiwilligendienst in Togo. Die Frage danach – warum die Welt so unfair eingerichtet ist und es so viele Probleme gibt – hatte ich anschließend im Soziologie- und Philosophiestudium in Hamburg und dann im Master Gesellschaftstheorie in Jena vertieft.

Die Zustände so zu akzeptieren, wie sie sind, kann ich immer noch nicht und engagiere mich mittlerweile hauptsächlich feministisch. Im Sommer hatte ich meine erste Webserie produziert, in der ich als „Wessi HennaFontana“ mit meinen „Ossi-Kollegen JoNasty“ Youtuberin wurde,  durch Sachsen, Brandenburg und Thüringen reiste und verschiedenste Menschen zur Wiedervereinigung und den Nachwendejahren interviewte.

Beim TFL20 beschäftigt sich Hannah Schlüter mit Sinnfragen des Reisens,  mit first world problems und dem Gleichgewicht zwischen Reisenden und den bereisten Ländern. Geht das überhaupt? Muss das sein? Und was wollen die meisten beim Reisen denn eigentlich?

Hannah Schlüter
live on stage am 18.01.2020

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Die verlorene Unschuld der Fernreise

Wir reisen, viel und gern und vor allem viel. Und weit, immer weiter. Und warum das alles? Weil wir uns nach „Exotik“ sehnen, wir wollen überreizt sein von neuen Eindrücken.

Reisen ist ein Privileg. Rund 55 Millionen Deutsche sind 2018 verreist. Oftmals verfolgen wir beim Reisen den Wunsch nach interkulturellem Austausch – doch ist dieser überhaupt möglich, wenn Ungleichheit herrscht? Was sollten und könnten wir tun, um das Abenteuer und die persönliche Weiterentwicklung, die eine Reise mit sich bringen kann, zu erleben in Zeiten von Flucht, Klimawandel und Kluft zwischen den Lebensbedingungen der Reisenden und den bereisten Ländern?

Reisekritik, eine Reflexion des Privilegs zu Reisen, first world problems…all dies gilt es zu besprechen. Beim TFL20 begrüßen wir Hannah Schlüter, Autorin von „Was soll der Müll“ im der Freitag, auf unserer Main Stage, die sich mit diesen und vielen weiteren Themen auseinander gesetzt hat und sich die Frage stellt: warum in die Ferne schweifen?

HALLO Leo Sibeth und Sebastian Ohlert // eins2frei

Wir kündigten unsere Wohnungen und Jobs, um im März 2017 zu einer Weltreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln aufzubrechen. Die als einjährige Auszeit geplante Reise entwickelte sich im Laufe der Monate zu einem zeitlich unbegrenzten Projekt.

In Richtung Osten gestartet, werden wir nach 1001 Tagen aus dem Westen zurück nach Hause kehren, ohne je einen Fuß in ein Flugzeug gesetzt zu haben.

Beim TFL20 erzählen Euch Leo und Sebastian, wie für sie Reisen in Einklang mit Nachhaltigkeit gebracht werden kann, welche Möglichkeiten es gibt, was sie auf ihrer Weltumrundung darüber gelernt haben.

eins2frei
live on stage am 18.01.2020

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Ohne Flugzeug um die Erde

Fliegen belastet unser Klima maßgeblich. Immer mehr Reiseenthusiasten wagen daher ein Experiment: wie weit kommen wir ohne Flugzeug?

Um nachhaltig zu reisen, werden vor allem öffentliche Verkehrsmittel genutzt, denn die gibt es in jedem Land der Erde. Nachhaltiges Reisen ist für viele außerdem der Versuch, den eigenen Alltag möglichst plastikfrei zu gestalten, ein weitgehender Verzicht auf Shopping und Souvenirs, eine fleischarme Ernährung und die Wahl alternativer Übernachtungsmöglichkeiten.

Und das Spannende daran: diese Art des Reisens bedeutet nicht zwingend spürbarer Verzicht und kann sogar regelrecht problemlos in den Reisealltag integriert werden. Dies kann in kleinen Schritten erfolgen, mit dem Kauf einer wiederverwendbaren Trinkflasche zum Beispiel.

Beim TFL20 erzählen Euch Leo & Sebastian von eins2frei, wie weit sie ohne Flugzeug gekommen sind, was für sie ein ökologischer Fußabdruck beim Reisen bedeutet und welche Erkenntnisse sie dabei gesammelt haben.

Seid dabei!

LOCAL Travel Place // neuer Ausstellungsbereich

Klappe die 1. und Simsalabim – hier ist der Local Travel Place!

Wenn das Wochenende zum Abenteuer wird und Deutschlands versteckte Ecken mal genauer unter die Lupe genommen werden, dann ist es an der Zeit erfahrene Experten mit ins Boot zu holen, um die Goldschatzplätze vorgestellt zu bekommen.

Somit besteht die Möglichkeit, sich beim TFL20 mit erfahrenen Akteuren der Reise- und Tourismusbranche auszutauschen. Wie schmeckt das Saale-Unstrut Gebiet? Was kann ich in der Region Leipzig entdecken? Wohin führt der Weg, wenn ich an die Grenze zu Tschechien und Polen fahre? Die Vielfalt und Schönheit ist nicht zu übersehen, manchmal braucht man nur einen guten Tipp oder Inspiration für den nächsten Kurztrip.

Long story short:  Abenteuer “vor der Haustür” entdecken!

Der Local Travel Place öffnet seine Pforten für Vereine, Verbände, Ideen, Lokalliebhaber & Co. Interesse? Dann Email an programm@travelfestivalleipzig.de!

HALLO Martina Zürcher & Dylan Wickrama // ride2xplore

Wir besitzen nur, was in unserem Bus passt. Seit April 2016 leben wir in einem VW-Bus in Norwegen. In Spanien. In Tadschikistan. In Russland oder der Mongolei. Wir haben die Welt zu unserem Wohnzimmer gemacht und den Job mit auf die Reise genommen, weil unser Van Life kein Ablaufdatum hat. 

Die Entscheidung fällt spontan an einem Winterabend in Biel (CH), am nächsten Morgen beginnen schon die Vorbereitungen: Wohnung kündigen, entrümpeln, VW Bus ausbauen. Das liegt nun vier Jahre zurück, die Journalistin und der Abenteurer haben sich längst an das Leben als moderne Nomaden gewöhnt. Sie sind in ganz Europa und Zentralasien zuhause, ohne auch nur einen Funken Sehnsucht nach festem Wohnsitz oder geregelten Arbeitszeiten. Sie lieben ihre reduzierte Lebensweise, daran änderte auch eine Frontalkollision mit einem Geisterfahrer auf der Autobahn nichts.

In ihrem Live-Vortrag beim TFL20 erzählen sie von fremden Regionen und Kulturen, von ihren Beweggründen und Erfahrungen mit dem Van Life, das ihnen so reich vorkommt, obwohl sie kaum etwas besitzen. Oder gerade deswegen?

ride2xplore
live on stage am 18.01.2020

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Home is where you park it

Aufwachen und die am Fenster herunter laufenden Tautropfen beobachten – einen solchen Moment bringt Van Life mit sich. Was in den 60er Jahren eher zum hippiesken Leben gehörte, ist heute eine beliebte Reiseform: von jungen Familien, über Paare bis hin zu Eremiten.

Der mobile Wohnsitz wird nach dem persönlichen Geschmack eingerichtet und ermöglicht beim Abenteuer Reise die gewisse heimelige Stabilität. Mit innerer Ruhe und mehr Zeit am Tag (denn Parken geht fast überall) kann sich der Van Traveller auf das Wesentliche konzentrieren: das unbeschwerte Erkunden (jede Straße kann es, aber muss es nicht sein).

Van Life ist gefällig in der Umsetzung. Tür auf, Krempel rein, losfahren. Das funktioniert unabhängig von der Reisedauer, vom Wochenendtrip bis zum 6-monatigen Sabbatical, bis für immer.

Reisen im Bus schweißt zusammen, eine „quite zone“ gibt es idR nicht – das kann intensiv für das Miteinander sein, aber doch auch so wunderbar prägsam. Ein Testlauf ist einfach zu organisieren, egal ob allein oder mit Reisegefährten. Anbieter, wie bullicamp.com oder freiheitsbus, machen dies möglich. Und wenn dann die Liebe zum Asphalt gegeben ist, helfen Experten für Packing und Organizing weiter.

Die Welt besteht aus rund 31,7 Millionen Kilometer Straße, lasst sie uns nutzen.

Martina & Dylan von ride2xplore haben die Welt zu ihrem Wohnzimmer gemacht und berichten Euch am 18.01.2020 mehr über das Leben und Reisen im Bus.

Seid dabei!

HALLO Lukas Sentner // Biking Boundlessly

Ich bin Radfahrer aus Passion. In den 90er Jahren bin ich inmitten der grünen Ecken Berlins aufgewachsen.  Dort begann ich mein Studium, merkte jedoch schnell, dass mich der Blick über den Tellerrand bereichert.

Nun radele ich, Lukas und Naturbursche, wohin ich kann. Ich träume davon, mehr Leute zum Reisen zu ermutigen, mit gesellschaftlichen Zwängen zu brechen und ein gesundes Weltvertrauen aufzubauen. Meine Intuition führte mich im Sommer 2018 ans nördliche Ende unserer Welt  – das Nordkap.

Beim TFL20 erzähle ich über die verändernde Reise eines Berliner Studenten auf den Spuren von Hygge durch Nordeuropa bis auf die Färöer Inseln. Eine Geschichte des Loslassens gesellschaftlicher Zwänge und der Rückbesinnung auf die kleinen Dinge im Leben.

Biking Boundlessly
live on stage am 17.01.2020

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