Fails beim Reisen: Romantik vs. Realität

Wer kennt es nicht? Während der Planung baut sich eine Spannungskurve auf, die Erwartungen steigen, eine Fantasiewelt entsteht. Und im Kopf wächst überlebensgroß das Bild einer Reise heran, die gleichzeitig unfassbar ereignisreich, absolut ergreifend, total gesellig und erinnerungswürdig sein wird.

Es ist für jeden nachvollziehbar, wie hart die Ernüchterung zuschlägt, wenn das Bild im Kopf plötzlich zerstört wird. Dabei reichen manchmal schon erste Probleme am Flughafen, weniger stimmige Bekanntschaften oder ganz einfach die Enttäuschung darüber, daß Land und Leute so ganz anders rüberkommen als nach intensiver medialer Vorbereitung erwartet wurde.

Insbesondere das Individualreisen á la “Rucksack auf und los” dient der Entdeckung des Ungewissen. Trotzdem kann es beruhigend sein, schon einmal von “Fails” beim Reisen gehört zu haben. Denn das betrifft andere, von deren Erfahrungen man lernen kann und man leidet (zumindest mental) ein bißchen gemeinsam.

Wir haben Speaker auf der Bühne, die Euch von ihren persönlichen Erfahrungen mit “raus aus der Komfortzone” und rein in die kritische Situation berichten und damit vielleicht sogar dem einen oder der anderen die Angst vor dem ersten eigenen “Fail” nehmen.

Ihr möchtet über 15 Stunden Bühnenprogramm über zwei Tage erleben, dann geht das ganz einfach durch unser early-bird Festivalticket.

TFL Blog: Perspektivwechsel

Unser TFL Bloggerpaar meldet sich wieder zu Wort und heute geht es passend zu unserem Festivalthema um die innere Reise und den persönlichen Perspektivwechsel, der insbesondere auf Reisen so gern eintrifft.

Unseren Blog-Namen „climbing minds“ sehen wir ein bisschen als Wortspiel. Zuerst und augenscheinlich geht es bei uns vor allem um das Klettern. Beim Reisen spielt für uns jedoch auch das Lernen eine sehr große Rolle. Jede Situation, die fern des Alltags und der gewöhnlichen Handlungsmuster liegt, hilft den eigenen Horizont zu erweitern. Climbing mind(s) bedeutet deshalb für uns auch ein wachsender Geist.

Insbesondere beim Reisen erfährt man hin und wieder und ganz unerwartet einen Perspektivwechsel. Derzeit arbeiten wir als Reinigungskräfte in einem Caravanpark. Es ist schön zu sehen wie viel Anerkennung diese Tätigkeit von Gästen hier erfährt. Die Menschen bedanken sich regelmäßig und teilen uns mit, wie sehr sie unsere Arbeit zu schätzen wissen. Das kennen wir so, insbesondere für Jobs wie diese, aus Deutschland nicht unbedingt. Wir haben in unserer momentanen Situation nicht das Gefühl, einen Job auszuüben, der wenig geschätzt wird. Doch warum ist im Allgemeinen ein Manager oder ein
Politiker gesellschaftlich anerkannter als eine Reinigungskraft oder eine Erzieherin? Wegen des Verdienstes? Des gesellschaftlichen Mehrwertes? Uns fällt keine logische Antwort ein.

Auf jeden Fall hat uns jedoch diese offene Dankbarkeit und Wertschätzung die Augen geöffnet. Jeder Tag gibt Dir die Möglichkeit, Deinen eigenen Horizont ein Stück zu erweitern. Reisen bietet dafür ein besonders großes Potenzial, weil man nicht von Verpflichtungen, Erwartungen und der Routine abgelenkt wird. Man nimmt die Dinge wie sie kommen und oft kommen sie nicht wie geplant. Das Resultat ist teils Ärger und Verzweiflung, aber auch Flexibilität,  Anpassungsfähigkeit und man bekommt sein persönliches Werkzeug, mit einer bisher unbekannten Situation umzugehen.

Hakuna Mata!

Reise zu sich selbst: eine magische Auszeit

Viele Menschen stecken sich, als Nebeneffekt oder als Hauptmotiv, sehr persönliche Ziele für ihren Trip und nutzen die freie Zeit auch für eine Reise zu sich selbst. Das kann bedeuten, im routinierten Alltag scheinbar unlösbare Aufgaben und Entscheidungen bewußt treffen zu wollen, sich selbst einfach mal besser kennenzulernen oder herauszufinden, ob die gesamte aktuelle Lebenssituation eigentlich im Einklang mit gewählten Zielen steht.

Jeder Reisende, der eine solche Auszeit von Job, privaten Verpflichtungen und anderen Routinen nimmt, hat eine ganz eigene Strategie, um abschalten und sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren zu können. Manchen genügt das Alleinsein; andere suchen sich einen abgeschiedenen, ruhigen Ort oder sie ziehen Kraft aus Yoga und Meditation. Solche Reisen finden nicht selten in Ländern mit entsprechenden kulturellen, religiösen und traditionellen Praktiken statt und so erfreuen sich beispielsweise Indien, Nepal oder auch Indonesien über zunehmendes Interesse.

Wir möchten die Reise in das innere Selbst auf die Bühne bringen und mit Euch Erfahrungen – durchaus auch im spirituellen Sinne – teilen.

Ihr wollt das komplette Festivalprogramm miterleben? Dann schnappt Euch eins unserer limitierten early-bird Festivaltickets.

Harmony!

TFL Blog: Der persönliche Zeitdruck

Passend zum Thema Slow Travel meldet sich unser TFL Blogger Paar Climbingminds zu Wort. Und heute berichtet Christian, wie er persönlich Zeit und Druck einschätzt, wie es Reisen beeinflusst und welche Empfehlung allen Reisenden geben kann.

Ich denke, dass mit zunehmendem Alter die Momente ausbleiben, in denen man Zeit nur für sich hat. Bei sich aufbauender Spannung und Vernachlässigung eigener Interessen entsteht ein Gefühl von Zeitdruck. Man sehnt sich am Sonntagabend schon nach dem nächsten Freitagnachmittag. Man fiebert der 14Tage-Urlaubsinsel entgegen, die einem das Gefühl von Unbeschwertheit entgegnet, um die zeitlichen Wunden zu mildern, die man sich im Alltag zuzieht. Über die Jahre wächst der Durst nach Luft zum Atmen und Raum zum Entdecken. Plötzlich sind 14 Tage nur noch ein besseres verlängertes Wochenende…

Was man als unverschämtes Gedankenspiel schon viel zu oft durchdacht hat, wird von Mal zu Mal intensiver, der Gedanke eine Auszeit zu nehmen und sich in die Spur zu machen realer. Wonach sehnt man sich beim Reisen eigentlich? Sind es die fremden Kulturen, bezaubernde Landschaften, eine besondere Herausforderung oder doch das Gefühl, keine Verpflichtungen zu haben?

Die Beweggründe hängen wohl von den persönlichen Interessen ab. Ich behaupte, dass diese Interessen eine Gemeinsamkeit haben. Das Verfolgen persönlicher Interessen ist selbstbestimmt und deshalb sehr anziehend. Statt Druck verspürt man Freiheit im eigenen Handeln. Das Gefühl, was einem im Alltag leider nur all zu selten begegnet. Der gute alte Tapetenwechsel ist nicht nur eine Floskel sondern von hoher Bedeutung, wenn es darum geht, sich selbst wieder ein Stückchen näher zu kommen. Und wenn man schon einmal den Schritt gewagt hat, sich in ein neues Abenteuer zu stürzen, kann man auch mal einen Gang runter schalten.

Sich anstelle des Verstandes wieder auf sein Bauchgefühl verlassen.
Das Bauchgefühl? Es ist Dein innerer Kompass, welcher Dir den Weg zu Deinen eigenen Motiven, Interessen und Bedürfnissen weist. Wer will schon seine Freizeit mit Hetzen und Rasen verbringen? Viel schöner wäre es doch jeden Moment auszukosten, um die Dinge zu tun, die Dir am wichtigsten sind!

Wenn Du also das nächste Mal die Möglichkeit hast, frei zu handeln, zieh die Handbremse an, schließe die Augen und lass Dich von Deinem Bauchgefühl in die Freiheit leiten…

Reisestress war gestern: Slow Travel!

Um ein neues Umfeld besser wahrzunehmen, bedarf es mitunter einer gewissen Beschränkung: zum Beispiel mal einen Gang zurückzuschalten und sich für alternative Formen des Reisens zu entscheiden. Der persönliche Zeitdruck, insbesondere aufgrund einer endlichen Anzahl von Urlaubstagen, zwingt viele Reisende zu einer maximalen Auslastung ihrer Aktivitäten- und must-see-Liste. Selten länger als eine Nacht am gleichen Ort verbringen; möglichst die schnellste, zeitschonendste Transportverbindung finden; pro Tag mindestens einen Höhepunkt setzen – solche und viele weitere “Verpflichtungen” führen schnell dazu, dass Reiselust und Reisestress aus der Balance geraten. Und am Ende der Reise bedarf es eigentlich einer weiteren freien Woche, um die inneren Batterien wieder aufzuladen.

Wozu also dieser Kraftaufwand? Warum nicht besser auf einzelne, ausgewählte Momente konzentrieren?

Uns ist es ein Bedürfnis, auch im Rahmen der zweiten Ausgabe des Travel Festival Leipzig Reiseformate vorzustellen, die dem Gedanken des “Slow Travel” folgen. Deshalb haben wir Speaker an Bord, die per Anhalter, mit tierischen Gefährten oder einfach zu Fuß Länder, Kulturen und Landschaften erkundet haben. Und sie erzählen Euch, warum es sinnhaft sein kann, genau so und nicht anders zu reisen – und wie es möglich ist, dabei sich selbst, Menschen und Landschaft intensiver kennen zu lernen und mit einem Gefühl der Zufriedenheit zurück in den Alltag zu gehen.

Slow heißt: nicht verpassen!

Ihr plant so langsam Eure nächste Reise? Dann holt Euch Input und know how und lasst Euch nebenbei vielleicht sogar von neuen Zielen überzeugen. Mit unserem Festivalticket sichert Ihr Euch einen festen Platz an beiden Festivaltagen… und mit dem early-bird Festivalticket sogar zum Vorzugspreis. Solange der Vorrat reicht.

TFL Blog: Solo-Reisen als Frau

Heute berichtet Euch Anne von Climbingminds, welche Erfahrungen sie bereits auf solo-Reisen gesammelt hat, wie es für sie insbesondere als Frau ist, neue Länder zu erkunden und warum sie überhaupt die Entscheidung zum auf-ganz eigene-Faust-Reisen getroffen hat.

First of all: watch & listen
Anne als solo-traveler

Während eines Urlaubs in Frankreich 2016 wuchs zum ersten mal bewusst der Wunsch in mir, allein zu reisen. Umringt von wunderschöner Natur gefiel mir der Gedanke, einfach so lange die Aussicht zu genießen wie ICH es möchte. Einmal reisen ohne Kompromisse, Absprachen, einfach frei entscheiden können. Ich wusste, ich wollte wandern, um der Natur so nah wie möglich zu sein. Es dauerte nicht lange, dann stieß ich auf den Fernwanderweg GR221 auf Mallorca. Es war Liebe auf den ersten Blick- da wollte ich hin! Meine Vorfreude wuchs und es machte unglaublichen Spaß, die Reise zu planen, besonders das Gepäck, das ich jeden Tag tragen würde. Ein halbes Jahr später stand ich tatsächlich in Sant Elm und würde in den nächsten 8 Tagen ca. 120km zu Fuß zurück legen. Ich war voller Energie, aber auch ein wenig aufgeregt. Das Gefühl von Freiheit, das ich mir erhoffte, stellte sich schnell ein. Es waren für mich 10 Tage, die ich einfach nur genießen konnte. Zu keiner Zeit habe ich es bereut, alleine zu reisen. Es ist wirklich ein besonderes Gefühl, das sich jeder, ganz egoistisch, hin und wieder gönnen sollte.

Mehr über anne

Ich bin Anne, 29 Jahre alt und gelernte Pädagogin. Soweit zu den Fakten. Ich finde nicht, dass das viel über mich aussagt, deshalb hier noch ein paar  persönlichere Infos. Für mich ist es wichtig, das Leben zu genießen. Ich versuche aktiv das zu machen, was mir gut tut (Sonne tanken, Klettern, Reisen…). Ich kann mich an sehr kleinen Dingen erfreuen und bin überaus neugierig. Meine Neugier ist schuld daran, dass ich gerade am anderen Ende der Welt sitze und dir über meine Erfahrungen berichten kann. Sie ist eine meiner Lieblingseigenschaften. Sie verhindert Stillstand und ermöglicht unvergessliche Abenteuer.

allein und mittendrin: Solo-Reisen

Es ist ein wahnsinniges Gefühl, das erste Mal allein zu reisen. Ohne Familie, ohne Freunde, ohne Absicherung und ohne eine Ahnung, was alles passieren kann. Und so ist man geprägt von medialen Beiträgen, Erfahrungsberichten und vielleicht auch den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts. Daß dies alles Sorgen, Zweifel und Ängste hervorrufen kann, ist ganz natürlich – ganz abgesehen von der Vorstellung, wie die Einsamkeit einen zwicken wird.

Hinzu kommt ein vermeintlich größerer Vorbereitungsaufwand, denn niemand möchte unvorgesehen in “Probleme” geraten. Situationen, die zu zweit oder zu zehnt ganz anders aufgenommen und verarbeitet werden könnten. Kein Bett mehr im Guesthouse und auch sonst keine Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe? Kein Ding, wenn sich die Situation mit anderen teilen läßt und man sich nicht allein durch die Nacht beißen muss.

Warum also entscheiden sich immer mehr Reisende für eine all-by-myself Erkundung? Welche Vorteile hat diese Art zu reisen? Bringt der Zwang des allein-seins mehr Mut mit sich, andere Reisende kennen zu lernen? Finden solo traveler erst dann richtig zu sich selbst, wenn keine Erinnerung an zu Hause, keine gutgemeinte Ablenkung, keine gemeinsame Entscheidungsfindung mit Mitreisenden stattfinden?

All das und noch viel mehr wollen wir ansprechen und uns verschiedene Meinungen anhören. Insbesondere, aber nicht ausschließlich wird es dabei um die alleinreisende Frau gehen, denn auch hier gibt es einen Wandel, der auf bestimmten Veränderungen beruht.

Die erste Themenvorstellung des Travel Festival 2019 begeistert Euch? Dann seid aufmerksam und verpasst nicht den Verkaufsstart unserer limitierten early-bird Festivaltickets. Wann es soweit ist, erfahrt Ihr auf Facebook und Instagram.

Speak soon!

TFL Blog

Freude! Für das TFL19 konnten wir ein charmantes, abenteuerlustiges Paar gewinnen, das für uns und natürlich Euch Erfahrungen passend zu den nächsten Festivalthemen sammelt und teilt. So erhaltet Ihr ein authentisches Gefühl zum Bühnenprogramm und zum Tenor des Festivals. Wir sind gespannt und erwartungsvoll – Ihr hoffentlich auch 🙂

Climbingminds stellt sich vor

Seit Mai 2018 sind wir als „climbingminds“ unterwegs auf Weltreise. Anne war als Pädagogin bei einem Bildungsträger tätig und Christian hat gerade sein Studium abgeschlossen. Der Zeitpunkt war perfekt um auszubrechen, bevor wir uns zu wohl in unseren eigenen vier Wänden fühlten. Auf unserer Reise wollen wir draußen unterwegs sein, Natur und fremde Kulturen kennenlernen. Wo wir wann sein werden, wissen wir nicht und wollen wir auch nicht. Wir wissen aber, dass wir viel klettern möchten. Für uns ist das Klettern mehr als nur ein Hobby – es ist eine Lebenseinstellung, Philosophie und eine intensive Art, die Welt zu entdecken und vor allem auch sich selbst. Unser Blog widmet sich demzufolge insbesondere dem Erkunden und Erklettern der Welt. Weil wir beide keine großen finanziellen Rücklagen hatten, starteten wir in Australien mit einem Working Holiday Visum. In Down Under wollen wir die Reisekasse auffüllen und arbeiten, bevor wir uns in größere Abenteuer stürzen. Für uns war es wichtig den ersten Schritt zu wagen und der Gewohnheit bzw. Sicherheit den Rücken zuzukehren. Wir ließen unsere vier Wände, die geliebten Familien und Freunde zurück und ergaben uns der Neugier und dem Wunsch nach Veränderung. Der Reiz am Weltenbummlerdasein ist für uns die permanente Konfrontation mit neuen Situationen und der Ungewissheit. Wir wollen versuchen, uns so oft wie möglich aus unserer Komfortzone zu begeben und neue Wege zu gehen. Ideen für Reiseziele und Erlebnisse haben wir unendlich viele, jedoch wollen wir nicht alles bis ins Detail planen, um so frei wie möglich zu sein. Uns interessiert Südamerika sehr, Länder wie Bolivien, Argentinien und Chile stehen ziemlich weit oben auf unserer Liste. Die Westküste Nordamerikas lässt unsere Kletterherzen höher schlagen und Kanada ist auch im Gespräch. Es gibt viel zu entdecken und wir sind gespannt, was die Reise für uns bereit hält und wohin es uns verschlägt.

 

Anfang diesen Jahres waren wir Gäste im Westbad beim ersten Travel Festival Leipzig und von der Vielfalt der Beiträge begeistert. Zu dem Zeitpunkt stand bereits fest, dass wir uns selbst bald auf den Weg machen würden. Das Festival hat uns eine große Portion Motivation sowie Inspiration gegeben und in unserem Vorhaben bestärkt. Besonders hat uns gefallen, dass wir durch die ganze Atmosphäre für ein Wochenende gedanklich völlig in die Reisewelt eintauchen, träumen und Pläne schmieden konnten. Eine top Orga, eindrucksvolle Geschichten und was natürlich nicht fehlen darf – super leckeres Essen – haben dem Festival die Sahnehaube aufgesetzt. Wer nächstes Jahr nicht dabei ist, ist selbst schuld! 😉

Deshalb sind wir stolz wie Bolle als Botschafter für das Festival unterwegs sein zu dürfen und unsere Erfahrungen zu teilen. Wir werden regelmäßig über Themen berichten, die uns während der Reise bewegen. Diese können beispielsweise Lieblingsdestinationen, unvorhergesehene Herausforderungen, verschiedene Arten des Reisens oder persönliche Erkenntnisse sein.

Wir freuen uns, wenn wir den Interessenten und Besuchern des Travel Festivals durch unsere Beiträge sowohl unseren Reisealltag als auch ganz spezifische Themen näher bringen und vielleicht ein bisschen Inspiration stiften können.

Viel Spaß beim Stöbern!
Anne und Christian

Hier noch ein paar Fun Facts über uns: Wir lieben Knoblauch, Käse und komisches Essen; Christian hat vermutlich einen Puls von 40 und ist grundsätzlich tiefenentspannt; Anne gleicht eher einem Hermelin und versucht gerne mal Christian zu nerven; wenn Humor ein Kaffe wäre, würde Christian ihn flach und schwarz bestellen; Anne ist nicht immer ganz pünktlich, hat aber noch NIE einen Zug/Flug o.ä. verpasst…

Travel Food: Länderkunde mit Geschmack

Beim Travel Festival Leipzig bieten Euch unsere Food Aussteller verschiedene Köstlichkeiten an, mit denen Ihr neben der guten und leckeren Stärkung vor, zwischen und nach den Beiträgen die Möglichkeit bekommt, in Geschmackswelten zu reisen.

So trefft Ihr auf Pepe’s Kitchen und deren Köche, die in über 30 Jahren fast alle Kontinente bereist und erlebt haben. Streetfood war dabei immer ein Begleiter und ein Schlüssel zu allen Kulturen und den Menschen, bei denen sie zu Gast waren. Extra für das Travel Festival Leipzig hat Pepe’s Kitchen Tacos mit asisatischen Einflüssen kreiert, die Chefkoch Pepe erstmals 1991 als Streetfood wahrnahm. Yum!

Und für ein weiteres Geschmackserlebnis sorgt das Kokopelli, das als erstes Traveler Café Deutschlands seine Gäste mit wöchentlich wechselnden Gerichten aus aller Welt verwöhnt. Dabei orientiert sich das Kokopelli Team am klassischen Street Food rund um den Globus. Beim Festival servieren sie Euch die vietnamesische Pho, eine würzige Gemüsesuppe welche überall auf den Straßen Vietnams verkauft wird. Um Euch auch den besonderen Kaffeegenuss Vietnams näher zu bringen, gibt es zudem den ganz klassischen Ca Phe Sua Da, ein starker Robusta Kaffee mit süßer Kondensmilch, aufgebrüht im traditionellen Verfahren. 

Und für die Liebhaber der afrikanischen Küche tischt JOLA’s, alias Gibba Karafa, u. a. vorzügliche Curries auf. Die Leidenschaft für gutes, gambisches und veganes Essen treibt Gibba an. Zur Weltoffenheit, Völkerverständigung und Multikulturalität beizutragen, ist ein Bedürfnis für ihn.

Travel Kino: Ein interessanter Rückzugsort

Neben einem spannenden Bühnenprogramm bietet das Travel Festival Leipzig viele weitere BonBons – so zum Beispiel das Travel Kino, das vor als auch parallel zu den Speakerbeiträgen und in den Pausen einen perfekten Rückzugsort bietet.

Einen der Filme des Travel Kinos möchten wir Euch heute vorstellen:

NEGEV – Unterwegs wie Wasser und Wüste ist die Geschichte der Wanderer und Freunde Thorsten Hoyer und Torben Andresen. Beide versuchten im November 2015 die autarke Durchquerung eines Großteils der israelischen Steinwüste – mit einem Ausgang, den beide nicht für möglich gehalten hätten.

In diesem 34minütigen Kurzfilm erlebt Ihr die wunderbaren Momente von Zufällen und eine Reise, die mehr wurde als nur wüst(e). Ihr Film entstand inmitten von Fels, 44 Liter Wasser und viel Israel. Eine abenteuerliche Video-Collage in die Wüste und darüber hinaus…

Zu den Filmemachern:

Thorsten Hoyer (49) würden manche als extremen Wanderer bezeichnen (er selbst sagt so etwas nie von sich). Doch wer ihn kennt, weiß, dass er einfach nur rastlos ist.

Thorsten ist als passionierter Weitwanderer, Autor und Reisejournalist weltweit mit beiden Wanderschuhen unterwegs. 2011 packte ihn die Idee, einfach mal nonstop durch die Wüste zu wandern. Diese Tour sollte für ihn die logische Weiterentwicklung seiner persönlichen Nonstop-Wanderhistorie sein: Ob in den Bergen, über die Alpen oder eisig einmal quer durch Island…Wüste fehlte da einfach noch in seinem Repertoire.

Torben Andresen (38) ist als gebürtiger Norddeutscher so fern von trockenen Wüsten aufgewachsen wie es nur irgendwie geht. Und auch für seinen Wohnsitzt hat er sich einen deutlichen Kontrast ausgesucht – das unflache, fränkische Mittelgebirge „Frankenwald“. Hauptberuflich ist er Vater und Sprachtherapeut. Als ehemaliger Mediengestalter haben ihn jedoch Medien nie wirklich losgelassen und so widmet er sich just for Fun seit 4 Jahren dem Produzieren von Outdoor-Filmen rund um das Thema Wandern auf seinem YouTube-Kanal „Wandervideoblog“. Hierüber lernte er dann auch Thorsten kennen.

Irgendwann klingelte bei ihm das Telefon und Thorsten fragte: „Haste Lust, mit nach Israel zu kommen“? Anfangs ging Torben noch von einem entspannten Entspannungstrip quer durch Israel aus. Dabei hätte ihm hier schon klar sein dürfen, das Thorsten dort wandern möchte – und auch WIE!

Das Travel Kino ist am 19.01. ab 17:00 Uhr und am 20.01. ab 13:00 Uhr für Euch geöffnet.